Jetzt also doch: Palm verliert seine Eigenständigkeit und wird vom US Computergiganten Hewlett Packard für und 1,2 Milliarden US-Dollar aufgekauft. Der Kauf soll schon zum 31. Juli 2010 abgeschlossen sei. Mit dem Palm webOS Betriebssystem bekommt HP Zugriff auf eines der modernsten und innovativsten Handy Betriebssysteme. HP erklärte demnach auch, dass sich webOS ideal in die mobile Strategie des Konzerns einfügen werde. Somit wird auch HP in den Zukunftsmarkt der Smartphone und Tablet-Computer einsteigen und lt. eigener Ankündigung auch kräftig in Palm investieren. Palm selbst ist dem neuen Eigentümer zufrieden. Palm Chef Jon Rubinstein nannte HP einen perfekten Partner. Rubinstein wird auch nach der Übernahme im Unternehmen verbleiben. HP beabsichtigt, das webOS Betriebssystem nicht nur in Smartphones einzusetzen, sondern auch in Netbooks und Tablet-Computern. Viele Analysten fragen sich allerdings, ob HP sich im Mobilbereich zukünftig von Microsoft abwenden könnte, denn mit der HP iPAQ Pocket-PC Reihe setzte Hewlett Packard eindeutig auf Windows Mobile. Als Besitzer einer eigenen, zukunftsfähigen Technologie wie webOS könnte sich das ändern. HP Vicepresident Brian Humphries, zuständig für Strategie und Unternehmensentwicklung, unterstrich jedoch während einer Telefonkonferenz, dass Microsoft für HP weiterhin ein strategischer Partner bleiben werde.




