Das iPhone 4 wird für Apple zum absoluten Verkaufsschlager. In nur drei Tagen hat Apple 1,7 Millionen iPhone 4 Einheiten absetzen können. Damit werden sogar noch die Absatzzahlen der Vorgängermodelle iPhone 3G und iPhone 3GS übertroffen. Damals wurden “nur” 1 Million iPhones in den ersten drei Tagen abgesetzt. Wie beim iPhone mittlerweile üblich, gibt es leider auch schon Lieferengpässe für das begehrte Kultobjekt. Steve Jobs entschuldigte sich bereits bei den vielen Kunden, die bisher kein iPhone 4 ergattern konnten. Für Apple ist das iPhone 4 damit die erfolgreichste Produkteinführung der Firmengeschichte. Unterdessen hat iSuppli ermittelt, wie hoch für Apple die Materialkosten des iPhone 4 im Einkauf sind. Das Marktforschungsunternehmen kam dabei auf einen Betrag von 188 US-Dollar. Trotz der im Vergleich zum iPhone 3GS wesentlich besseren Hardware ist das iPhone 4 nur knapp 10 US-Dollar teurer als das Vorgängermodell. Das wahrscheinlich von LG Display hergestellte Retina Display macht den größten Kostenbrocken aus, und wird von Apple zum Stückpreis von 28,50 USD eingekauft. Der Prozessor kostet 10,75 USD, wobei hier sicherlich nicht die Apple-Entwicklungskosten einkalkuliert sind, denn die A4-CPU wird zwar von Samsung gefertigt, entwickelt wurde der Prozessor allerdings von Apple selbst.


