Nach Saudi-Arabien drängt auch Indien auf eine Offenlegung der verschlüsselten Kommunikation mit BlackBerry Geräten. Indien fürchtet die Nutzung der abhörsicheren BlackBerrys zur Vorbereitung von Anschlägen durch Terroristen. Lt. Financial Times muß der kanadische BlackBerry Hersteller RIM der indischen Regierung bis zum 31. August eine Lösung präsentieren, sonst droht die Abschaltung der BlackBerry Dienste. Im Streit mit Saudi-Arabien hat RIM mittlerweile eine Einigung erzielt, die vorsieht, dass Kommunikationsdaten auf Servern in Saudi-Arabien gespeichert werden, und damit im Zugriffsbereich saudischer Behörden. Auch Google und Skype stehen wegen der gleichen Problematik im Visier indischer Behörden, wurden allerdings noch nicht ultimativ zu Lösungsvorschlägen aufgefordert.
