Wie man an den obenstehenden Bildern schön sehen kann, hat das iPhone 4 ein erstaunlich klares und leicht ablesbares Display. Die 640 x 960 Auflösung schlägt alle aktuellen Handys, und wenn man bedenkt, dass der iPhone-Bildschirm mit seiner 3,5 Zoll Bildschirmdiagonale (gegenüber 3,7 bis 4,3 Zoll bei der Konkurrenz) eine extrem hohe Pixeldichte aufweist, scheint klar, dass sich das neue iPhone besonders zum Lesen von Texten sowie für das Betrachten von Webseiten eignet. Vor der Veröffentlichung des iPhone 4 gab es immer wieder Spekulationen, dass Apple im neuen iPhone ein AMOLED-Display verbauen würde. Die Displays vieler neuerer Android-Modelle wie das Samsung Galaxy S oder das HTC EVO 4G sind dank AMOLED sehr scharf und die Farben wirken überaus frisch und leuchtend. Auf der anderen Seite könnte Apple mit der Entscheidung gegen AMOLED richtig gelegen haben, denn im direkten Sonnenlicht sind AMOLED-Bildschirme immer noch schwerer ablesbar als selbst das iPhone 3G. Auch scheint Samsung zur Zeit nicht in der Lage zu sein, AMOLED-Displays in ausreichend großer Stückzahl zu fertigen, denn in den USA kommt es schon zu Lieferengpässen beim AMOLED-Handy Droid Incredible. Beim oben gezeigten Foto von der Webseite der New York Times auf dem iPhone 4, kann man gut erkennen, dass fast die komplette Webseite ohne Zoom lesbar ist. Es scheint so, als ob Apple die Messlatte wieder um ein gutes Stück nach oben gelegt hat.
