Gestern berichteten wir darüber, dass die geleakten iPhone 4G Fotos höchstwahrscheinlich echt sind. Heute kommt die indirekte Bestätigung von Apple selbst, denn die Firma möchte den Prototypen wieder zurück. Lt. Gizmodo.com hat der Apple Mitarbeiter Gray Powell das Gerät in einem deutschen Bierlokal in Redwood City, nur 25km von der Apple Zentrale in Cupertino entfernt, vergessen. Während seines Besuchs in dem Lokal meldet er noch über Facebook, dass er den Effekt den deutsches Bier haben kann, unterschätzt hat. Anschließend hat er den Biergarten verlassen und dabei wohl vergessen, dass iPhone 4G einzustecken. Der Finder des Geräts hat es dann an das Technikblog Gizmodo weitergegeben. Angeblich soll Gizmodo 5000 USD dafür bezahlt haben. Interessant ist auch, dass der Finder das iPhone zumindest einmal booten konnte. Am nächsten Tag war das nicht mehr möglich, Apple hat das Gerät kurzerhand über seinen MobileMe Dienst deaktiviert. Bevor er das Gerät an Gizmodo weitergegeben hat, hat er immerhin versucht, Apple zu kontaktieren um das Gerät zurückzugeben. In Cupertino nahm man ihm die Story offenbar nicht ab und stellte ihn nicht zu einem Apple-Mitarbeiter durch. Jetzt hat sich Apple an den Chefredakteur von Gizmodo, Brian Lam, gewandt, und seine Ansprüche auf Herausgabe des Geräts angemeldet. Wir sind uns sicher, dass das Gerät vorher noch gründlich auf Herz und Nieren getestet wird.
