Die Intel/Nokia Mobilplattform Meego nimmt weiter Gestalt an. Intel gab jetzt während der Entwicklerkonferenz IDF in Peking weitere Details bekannt. Als Webbrowser wird Mozillas Fennec Browser zum Einsatz kommen, der dann über vollen Flashsupport verfügen wird. Weitere Schwerpunkte werden VOIP und Sozialnetzwerke sein. Anders als der Vorgänger Maemo wird Meego aber Zugang sowohl zum Intel Application Store als auch zum Ovi-Store ermöglichen. Apps können mit Meego überhaupt sehr einfach von anderen Systemen portiert werden. Meego unterstützt die Qt-Entwicklerbibliothek und Apps mit dieser Schnittstelle können sehr einfach zu Meego kompatibel gemacht werden. Außerdem ist Meego nicht auf eine Prozessorarchitektur beschränkt, so dass Meego sowohl auf Handys mit ARM-Prozessoren als auch auf Netbooks mit Intel Atom Prozessoren lauffähig sein wird. Selbst Autohersteller wie BMW haben bereits Unterstützung für Meego angekündigt und wollen Meego als Benutzerschnittstelle im Auto nutzen. Mittlerweile ist die Zahl der unterstützenden Firmen auf über 25 angewachsen, u.a. sind auch Acer und der Spielehersteller EA Mobile mit an Bord. Unterdessen hat Intel seine Atomplattform für Googles Android Betriebssystem geöffnet. Android war eigentlich nur als Plattform für Handys mit ARM-Chipsatz vorgesehen. Durch die Popularität von Android sah sich Intel wohl zu diesem Schritt gezwungen, um seine Atomprozessoren auch im Smartphonesegment positionieren zu können.



