Je näher der Zeitpunkt der Vorstellung einer neuen iPhone Generation kommt, desto mehr wird auch über mögliche Modellvarianten spekuliert. Die Spekulationen gehen aktuell auch in Richtung eines günstigeren Einstiegspreises oder günstigerer Tarife um die Total Cost of Ownership, also die Gesamtkosten der iPhone Anschaffung zu senken. Gleichzeitig wird vermutet, dass das nächste iPhone über eine neue komplexe Gestensteuerung verfügen könnte. Eine kürzlich bekannt gewordene Patentanmeldung von Apple deutet darauf hin.
Die Morgan Stanley Analystin Katy Huberty weist darauf hin, dass beim iPhone die größte Hürden für eine durchgängige Marktdurchdringung der relativ hohe Kaufpreis und die teuren Mobilfunkverträge sind. Dies verhindert sowohl in den USA und Europa als auch in Schwellenländern wie China die Positionierung des Gerätes als Massenprodukt. Huberty erwartet deshalb, dass Apple zukünftig dem Kostenaspekt beim iPhone mehr Beachtung als früher schenken wird und die nächste Generation preisgünstiger zu haben sein wird. In einer Mitteilung an Investoren teilte die Analystin mit, dass die für Juni erwarteten neuen iPhone Geräte einen geringeren Total Cost of Ownership und neue Funktionen, wahrscheinlich im Bereich der Gestensteuerung aufweisen werden.
Dies erscheint plausibel, hat doch Apple bereits mit dem preisgünstigeren iPod Nano andere Käuferschichten angesprochen. Das gleiche könnte jetzt auch beim iPhone passieren und den Weg zum Massenprodukt für alle Käuferschichten ebnen.
Quelle: AppleInsider
